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ABM "Duftinseln" in Petershagen-Lahde

Herstellung und Errichtung einer Erholungs- und Erlebniszone

Bei dieser ABM wurden insgesamt acht Beschäftigte mit Erfahrungen im Garten- und Landschaftsbau sowie Teif- und Straßenbau eingesetzt. In der zeit vom 01.06.2003 bis 30.11.2003 wurden in Kooperation mit der Stadt Petershagen, der Agentur für Arbeit und der IFAS gem. GmbH im Randgebiet der Stadt Lahde eine, auf das spezielle Wohnumfeld bezogene Nahrerholdungs- und Erlebniszone angelegt.

In der Nähe des Alten- und Pflegeheimes "Haus Bethesda" unterhalb des neuen Dammes der L 770 sollen "Alt und Jung" die Möglickeit bekommen, diese Zone vielfältig zu nutzen, u. a. als Begegnungsstätte, zur Erholung und Entspannung, für Bewegung und sportliche Aktivitäten (z. B. Joggen, Skaten etc.).

Die Grundlage der Gestaltung eines "Naherholungsweges" bildete eine vorhandene Bitumenfahrbahnam Petershäger Weg. An die etwa 1 km lange Strecke grenzen seitlich landwirtschaftliche Flächen und im mittleren Bereich, auf einer Seite, ein ca. 25 Jahre altes Wäldchen. Die Fahrbahn wurde bis Baubeginn auch von PKW´s genutzt. Um den Straßencharakter aufzuheben, wurden verschiedene Sitzplatzgestaltungen geplant, die auf der Strecke in Abständen von etwa 80 m verteilt wurden. Am Anfang der Strecke sollten die Pflasterflächen mit Pflanzinseln entstehen.

Zur Auflockerung des seitlichen Randes wurden Granitpflasterstreifen vorgesehen und zur Beleuchtung des Weges sollen Lampen aufgestellt werden.

Gestaltung eines Naherholungsgebietes im Überblick

Als erster Arbeitschritt wurde auf der gesamten Länge mit zwei Minibaggern ein Kabelgraben ausgehoben und ca. 1000 m Kable mit Trassenband in Sand verlegt.

Der Graben wurde dann mit dem Aushub verfüllt und in Lagen mit einem Stampfer verdichtet. Danach stand an, den Oberboden zu verdichten. Zwischnezeitlich haben Großgeräte auf den vorgesehenen Platzflächen den vorhandenen Asphalt aufgebrochen. Die Straßenränder wurden mit Asphaltschneidern auf eine bestimmte Wegebreite geschnitten. Zur Entsorgung wurden 50 Tonnen Asphalt abgefahren.

Zur Randgestaltung der ehemaligen Fahrbahnstrecke wurden etwa 40 cm breite Gräben mit dem Bagger ausgehoben, Schotter eingebracht und mit Stampfern verdichtet. Für die eigentliche Pflasterarbeit mit Granitsteinen wurde Beton gefertigt und eingebaut. Neben der Bitumdecke wurden in drei Rehen 9/11er Granitsteine gepflastert und der äußere Rand mit 15/17er Granitsteinen befestigt. Diese Steine wurden zusätzlich mit einer Beton-Rückenstütze versehen.

Danach wurden die Betonfundamente für die vorgefertigeten und verzinkten Rankgerüste vorbereitet und gegossen. Im Anschluss wurden die Sitzflächen gepflastert, auf denen jeweils zwei Sitzbänke und ein Papierkörb aufgestellt wurden.

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