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Schulhofumgestaltung in Kleinenbremen und Eisbergen

In der Zeit vom 01.05.2003 - 28.02.2004 hat sich die AB-Maßnahme der IFAS gem. GmbH, (in Zusammenarbeit mit den Schulleitungen, der Stadt Porta Westfalica, dem Arbeitsamt und den Elternvertretungen) zum Ziel gesetzt, die Schulhöfe in Kleinenbremen und Eisbergen neu zu gestalten, da diese wenig kindgerechte Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten bieten.

Bei dieser ABM sind insgesamt vier Beschäftigte aus den Bereichen Garten- und Landschaftsbau, sowie Straßenbau eingesetzt. Ihnen stehen ein Anleiter, eine Sozialpädagogin und ein Vertreter des Bauamtes der Stadt zur Seite.

Die Schulhöfe werden insoweit verändert, dass sie den Ansprüchen von Entwicklungsbedürfnissen der Schulkinder gerecht werden können. Der Schulhof in Kleinenbremen ist bereits fertiggestellt, die Umgestaltung des Schulhofes der Grundschule in Eisbergen beginnt im Anschluss.

Umgestaltung des Schulhofes der Grundschule Kleinenbremen im Überblick:

Zu Beginn der Umgestaltung war dort im Wesentlichen eine Asphaltfläche und ein mit Schotter versehener Autoparkstreifen unter Bäumen vorhanden.

Einer planerischen Grundidee folgend, sollte die Gesamtfläche mit verschiedenen Nutzungsräumen erfolgen.

An der Süd- und Westseite des Gebäudes wurden "KLINKERPFLASTER" mit verschiedenen Verbänden in geometrischen Formen verlegt, wodurch die Eingänge markiert und farblich betont wurden. Auf die Klinkerflächen gelagerte Natursteinblöcke bieten Sitzmöglichkeiten.

Im hinteren Schulhofbereich wurden zum Thema "FEUCHT UND FELSIG" ein Bachlauf mit Natursteinen gestaltet, der in einer Pflastermulde in Spiralform mündet, in welcher das Wasser stehen bleiben kann. Der Bachlauf wird von Grobkiesflächen eingefasst, zusätzlich wurden verschieden hohe Granitstelen eingebaut.

Als Hintergrund entstand eine vergrößerte Pflanzfläche, die "Bach-begleitend" mit Großgräsern bepflanzt wurde. Findlinge wurden platziert. Der Bachlauf selbst wird bei Regen mit Dachflächenwasser gespeist. Als Betätigungsmöglichkeit wurde eine Handschwengelpumpe mit einem Sandsteintrog aufgestellt.

Als weiteren Nutzungsraum wurde ein "HÜGEL" aus Aushubmaterial (Schotter) errichtet. Zur Abwechslung ist der Randbereich bogenförmig angelegt und mit Pflastersteinen befestigt worden. Der Hügel wurde mit Mutterboden bedeckt, modelliert und mit Rasen eingesät (Später können hier Spielgeräte durch die Elterninitiative aufgebaut werden). Ein Drahtzaun hinter dem Hügel wurde mit verschiedenen Kletterpflanzen begrünt.

Für einen weiteren Bauabschnitt mit dem Thema "RAUF UND RUNTER - Spiel unter vorhanden Bäumen" - wurde wieder Asphalt entsiegelt und Schotter entfernt. Die so gewonnene Fläche (mit bogenförmigen Rand aus Pflastersteinen) wurde ca. 20-30 cm tief ausgehoben und zur Drainage mit Grobkies versehen. Als Fallschutz dient Rindenmulch.

In einer Baumfäll - Aktion wurden vom Nachbargrundstück überhohe Fichten mit Hilfe eines Großkrans auf das Schulhofgelände gelegt. Sie wurden direkt danach von einer Spezialfirma entastet und zur weiteren Verwendung als Spielmöglichkeit in entsprechend lange Stammteile zersägt. Aus dem Stammholz entstanden ein ca. 15m langer Balancierbalken, ein Kletterturm aus senkrecht eingebauten Palisaden und ein ca. 5m hohes indianisches Tipi. Zusätzlich legte der Bauhof der Stadt Porta einen älteren knorrigen Stamm dazu um die Bewegungsmöglichkeiten noch zu vergrößern. Zur äußeren Begrenzung dieser Spielfläche dient ein angefertigter Staketenzaun.

Zum Abschluss der Arbeiten wurde unter einer hohen Kastanie eine "WARTEZONE" angelegt. Nach Planierungsarbeiten und dem Setzen von Bordsteinen wurde aus verbliebenen Natursteinen ein Sitzkreis gepflastert, der später mit Holzbänken (einer ortsansässigen Firma) versehen werden soll. Die Fläche wurde dann mit Mutterboden planiert und mit Rasen eingesät.

Umgestaltung des Schulhofes der Grundschule Eisbergen im Überblick:

Die Umgestaltung dieses Schulhofes begann im September 2003. Nach einer vorliegenden Planung würde ca. eine Hälfte der Gesamtfläche für unterschiedliche Ballspielmöglichkeiten zur Verfügung stehen, die andere Hälfte soll mit verschiedenen Spielgeräten ausgestattet werden. Dazu wird eine Kreisfläche mit einem Durchmesser von 25 qm Asphalt entsiegelt. Danach sollte zunächst ein Spielhügel gebaut werden, der mit einer Rutsche ausgestattet wird. Auf der verbleibenden Fläche werden, in ebenfalls kreisförmiger Anordnung, Spielgeräte eingebaut.

In weiteren Randbereichen war die Anlage eines "Sinnpfades" mit unterschiedlichem Wegematerial und ein "Klanggarten" vorgesehen.

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