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Jump Plus

gemeinnützige Arbeit und berufliche Qualifizierung Kombi 30 Bad Oeynhausen

Im Rahmen des Sonderprogrammes Jump Plus wurde dieses Projekt im Zeitraum 01.11.2003 bis 30.04.2004 in Kooperation mit der proArbeit gGmbH als Beschäftigungsgesellschaft des Kreises Minden-Lübbecke, dem Fachgebiet Soziales der Stadt Bad Oeynhausen, der Agentur für Arbeit Bad Oeynhausen und der IFAS gem. GmbH Minden durchgeführt. Zielgruppe waren 30 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren, die Arbeitslosenhilfe bzw. Sozialhilfe beziehen.

Die TeilnnehmerInnen kamen aus unterschiedlichen Herkunftsländern. Ihnen war der Zugang in den 1. Arbeitsmarkt aus verschiedenen Handicaps verwehrt. Dies galt insbesondere hinsichtlich ihrer Herkunft und kulturellen Identität un den  damit verbundenen Sprachporblemenm aber auch in Bezug auf fehelende oder unzureichende schulische Vorbildung. Diese unzureichende gesellschaftliche Integration und Sozialsituation führte zu spezifischen Problemlagen, die der sozialpädagogischen Begleitung bedurften. Durch die Förderung der persönlichen Entwicklung sollte im Rahmen der Maßnahme ein Prozess eingeleitet werden, der zu Aufnhame gezielter Informationen zu Berufsfähigkeit und Arbeitswelt befähigen und für den Einsteig bzw. den Wiedereinstieg in den (ersten) Arbeitsmarkt von entscheidender Bedeutung ist.

Die Vermittlung berufspraktischer Grundlagen wurde von Praxisanleitern durchgeführt. Unter der fahckundigen Anleitung und Unterweisung des Anleiters führten die TeilnehmerInnen Arbeiten aus, die im öffentlichen Interesse lagen. Zuerst wurden Malerarbeiten im Haus der Jugend in Bad Oeynhausen und die Pflege der dortigen Grünanlagen durchgeführt. Neben der praktischen Arbeit fand begleitend Schulunterricht statt, die Lehrkraft schulte schwerpunktmäßig die Deutsch- und Mathematikkenntnisse. Zusätzlich wurden aber auch spezielle Themen, die die Jugendlichen interessierten behandelt, wie z. B. Drogenmissbrauch und Jugendkriminalität.

Durch die Verbindung von Theorie und Praxis sollte die Qualifikation für eine künftige Beschäftigung oder Ausbildung verbessert werden. Wichtigstes Ziel des Projektes war es, die TeilnehmerInnen in Beschäftigungs- nzw. Ausbildungsverhältnisse zu vermitteln. Aus diesem Grund wurde für alle TeilnehmerInnen ein individuelles Persönlichkeits- und Bewerberprofil erstellt sowie Bewerbertraining durchgeführt. Außerdem wurden die TeilnehmerInnen vom Sozialpädagogen im Praktikum und bei ihren vielfältigen persönlichen Alltagsproblemen begleitet. Durch die sozialpädagogische Betreuung sollen die Teilnherinnen in ihrer Person stabilisiert werden, damit sie den Einstieg bzw. Widereinstieg in das Berufsleben bewältigen können. Des weiteren wurden im Rahmen des Projektes die Vertiefung der Deutschsprachkenntnisse vermittelt, weil ausschließlich Deutsch gesprochen wurde.

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