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Stadtbildpflege

Dieses Projekt war ein Beschäftigungsprojekt für Sozialhilfeempfänger im Bereich Stadtbildpflege Bad Oeynhausen und wurde seit dem 15.09.2002 in Kooperation mit dem Fachbereich Soziales der Stadt Bad Oeynhausen, proArbeit gGmbH alsBeschäftigungsgesellschaft des Kreises Minden-Lübbecke und der IFAS Minden gGmbH durchgeführt. Im Rahmen des Projektes wurden ehemalige Sozialhilfeempfänger ein Jahr sozialversicherungspflichtig bei der IFAS gGmbH beschäftigt.

Vorgesehen war, die 15 Teilnehmer/Arbeitnehmer im Bereich der manuellen Stadtreinigung einzusetzen, wobei vor Beginn schon die Frage nach einer ausreichenden Motivation auftrat. In der Diskussion dieser Problematik eröffneten sich dann weitere Möglichkeiten des Arbeitseinsatzes in der Stadtbildpflege.

In Zusammenarbeit mit den zuständigen Ämtern der Stadt Bad Oeynhausen sind folgende Aufträge entstanden:

  • Renovierung des städtischen Obdachlosenasyls
  • unter anderem die Pflege der Grünanlage des Kindergartens Dehme, bei der rund 60 m3 Grünschnitt anfielen.
  • Sanierung von rund 500 m2 Pflasterung um die Schwimmbecken des Sielbades Bad Oeynhausen und Renovierung der dortigen Technikräume.
  • Erstellung eines Fluchtweges an der Grundschule Eidinghausen.
  • Herstellen eines Ölschutzanstriches im Heizöllager und Renovierung des Heizraumes im Sportlerheim Rehme.

Weitere Aufträge wurden schon avisiert. Parallel zu diesen Aufgaben waren jeweils vier Teilnehmer dieses Projektes im wöchentlichen Wechsel durchgehend im Rahmen der Stadtreinigung tätig. Auf festen Routen begehen sie mit den sogenannten Spacelinern (fahrbare Müllcontainer) die Innenstadt von Bad Oeynhausen und reinigten Gehwege und Beete. Parallel zu den praktischen Arbeiten erhielten die ausländischen Teilnehmer dieses Projektes einen nach Neigungen und Vorkenntnissen differenzierten Deutschunterricht. Des weiteren wurden alle Teilnehmer in ihren sozialen und wirtschaftlichen Belangen von dem sozialpädagogischen Dienst, der 10 Stunden in der Woche zur Verfügung stand, unterstützt. Die meisten Teilnehmer brachten keine in Deutschland anerkannten fachlichen Qualifikationen mit, sind aber offen für die deutschen Qualitäts- und Leistungsansprüche. Sie zeigten in den verschiedenen Tätigkeitsbereichen ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft, so dass sich im Verlauf der Maßnahme das Ziel entwickeln konnte, integrativ tätig zu werden, um den Teilnehmern den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Hier griff der sozialpädagogische Dienst unterstützend in Form von Bewerbungstraining, Vorbereitung von Vorstellungsgesprächen und bei der individuellen Arbeitsplatzsuche ein.

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